Imkerhöck - ¨Gemeinsam gegen die Varroa - Erste Schritte zu widerstandsfähigen Bienenvölker¨
13. Mai 2026 im Gasthof Hirschen, Regensdorf
Der stimmungsvolle Gewölbekeller mit historischen Mauern und gemütlicher Atmosphäre bietet den perfekten Rahmen für unseren Weiterbildungs-Höck mit dem Titel: "Gemeinsam
gegen die Varroa — Erste Schritte zu widerstandsfähigen Völkern"

Referentin: Caroline Schütz - Fachperson Zucht (IVBD)
Caroline Schütz steht für eine Imkerei, die verantwortungsvoll, neugierig und zukunftsorientiert ist – und genau damit bereichert sie die Imkerschaft in unserem Verein.
Sie gehört zu jener neuen Generation von Imkerinnen, die Tradition und moderne Bienenhaltung selbstverständlich miteinander verbinden. Mit viel Herzblut führt sie ihre Völker und schafft es, Fachwissen, Naturverbundenheit und eine ruhige, sorgfältige Arbeitsweise zu vereinen.
Begrüssung, aktuelle Informationen BienenSchweiz
Othmar Frey
(in der Rolle als Zentralvorstand BienenSchweiz) orientiert über den Stand der anstehenden Bienen-Initiative und bedankt sich bei den zentral gemeldeten Unterschriften-Ansprechpersonen in unserer Sektion (Lukas Meyer und Christoph Blöchlinger).
Die Initiative stösst auf grosses Interesse. Unser Ziel sollte sein, mindestens 1'500 Unterschriften zu sammeln. Je mehr, desto ein stärkeres Zeichen zu Gunsten unserer Bienen und bestäubenden Insekten.
Gemeinsam gegen die Varroa
Caroline Schütz zeigt in ihrem lebendigen, praxisorientierten
Vortrag zum Thema Varroaresistenz den Fokus auf die "Ersten Schritte zu widerstandsfähigen Völkern" auf.
Die Präsentation
erklärte konkrete Einstiegsschritte für Imkerinnen und Imker, wie Beobachtung,
gezieltes Messen des Varroabefalls, Reduktion von Behandlungen und mögliche biotechnische Massnahmen zur Varroaminderung in Einklang gebracht werden. Das Referat war sehr spannend und wurde mit grossem
Applaus belohnt.
Aus der Präsentation: "Völker auf dem eigenen Stand
finden, die positive Eigenschaften zur Abwehr von Varroa haben."
"Nur die
Völker behandeln die die Schadschwelle erreichen.".
Wesentliche Inhalte und Empfehlungen
- Beobachten: Brutbild und Varroabefall regelmäßig dokumentieren; gute Völker gezielt vermehren.
- Behandlung reduzieren: Nur Völker behandeln, die die Schadschwelle erreichen; in den ersten Jahren zur Risikominimierung eine kombinierte Behandlung (Sommer/Herbst) empfehlen.
- Varroa messen: Methoden wie Totenbefall auf der Unterlage zählen, Auswaschprobe, Puderzucker- oder CO₂-Methode erläutert; Messintervalle und Hinweise zur Dokumentation wurden aufgezeigt.
- Biotechnische Massnahmen: Drohnenschnitt als einfache Massnahme im Frühling; bei bereits varroaresistenten Völkern davon absehen um die ¨¨ Vaterseite¨ in der Region zu fördern.
Fazit
Der Vortrag gab klare, umsetzbare Schritte für Imkerinnen und Imker, die auf
ihrem Stand langfristig widerstandsfähige Völker aufbauen möchten. Die Mischung
aus Theorie, praktischen Messmethoden und konkreten Handlungsempfehlungen
machte die Weiterbildung besonders wertvoll.
Vielen Dank an Caroline. Ein grosser Dank gilt auch dem Gasthof Hirschen für die Bereitstellung vom Hirschen-Keller.


